März

Adoption für Office 365 – where top down meets bottom up

Wir haben in den letzten Monaten viel an unseren Methoden geschliffen. Eine wichtige Frage dabei war, wie wir top down-Themen zu den Anwendern bringen, ohne dass diese sich dagegen sträuben. Im Office 365-Kontext haben sich drei “Interessensgruppen” gebildet: Wollen Office 365 einsetzen, wissen aber nicht, mit welchen Anwendungsfällen sie starten sollen Haben Office 365 im Haus, aber keinen interessiert es Haben Office 365 versucht “über die Technik” populär zu bekommen und sind gescheitert Allen stellen wir mehr oder weniger eine einfache Frage: “Habt Ihr Eure Anwender gefragt, was sie täglich machen und was dabei gut, mäßig und schlecht läuft?”. Die Antwort ist oft: “Ja klar!”. Das stimmt aber in der Regel nicht. Am Ende sind immer Annahmen getroffen worden, auf deren Basis Entscheidungen für die Implementierung getroffen wurden. Da haben wir angesetzt und eine Methode entwickelt, die einfach aber effektiv aus den Anwendern rausholt, was sie wirklich gebrauchen können. Wir durchlaufen mit 9-12 Anwendern eine Reihe an Aufgaben: Erfassen von Anwendungsfällen auf bunten Zettelchen nach gut – mäßig – schlecht abgebildet in der täglichen Arbeit Einordnen auf einem Koordinatensystem, das mit Kreppband an die Wand geklebt wurde. x-Achse: Anzahl beteiligter Personen, y-Achse: Art der Zusammenarbeit asynchron/synchron bzw. langsam/schnell In Dreierteams müssen aus allen Anwendungsfällen Prio 1, 2 und 3 bestimmt werden (“Wenn wir morgen starten könnten, was sollten wir als erstes angehen?”) Das Ergebnis wird gegen die anderen Dreierteams gepitcht Die Gesamtgruppe muss einen Konsens finden und Prio 1, 2 und 3 festlegen Befüllen einer Risikomatrix (“Was wären hier im…