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„New Work“ – was ist das eigentlich?

Ich komme ja eher aus der (Daten-) analytischen Ecke, und frage mich regelmäßig, wie eine Veränderung hinsichtlich des „neuen Arbeitens“ zu messen ist. Bevor aber überhaupt etwas zu messen ist, gilt es festzustellen, in welchen Bereichen denn überhaupt Veränderungen auftreten, also konkret – was macht „New Work“ überhaupt aus? Neue Tools: Natürlich, es werden neue Tools eingeführt, Teams, Slack, Intranet, Jira, etc. Das sind alles gute Tools, aber nur weil mir jemand einen Werkzeugkasten in die Hand gibt, kann ich noch lange kein Auto reparieren. (Ich möchte nicht mal, weil es von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist.) Die Fähigkeiten, mit neuen Tools umzugehen: Ja, das ist gut, hilft ungemein, liegt auf der Hand. Wenn ich den Werkzeugkasten nicht aufbekomme – schwierig. Neue Methoden: Projekte werden nun agil gemacht, man macht Brainstormings oder begibt sich in den ThinkTank. Das klingt jetzt ein bisschen ins lächerliche gezogen, tatsächlich haben diese Ansätze alle etwas Gutes, es gilt hier aber sicherlich, die Methode nicht über das Ergebnis zu stellen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Neue Arbeitsumgebung: Na klar, wer bislang noch kein Homeoffice „machen“ durfte, weiß die neue Freiheit zu schätzen. Nicht jeder kann damit umgehen, viele wollen gar nicht immer im Homeoffice arbeiten. Habe kürzlich einen tollen Artikel mit der Überschrift „Alleine Arbeiten macht seltsam“ gelesen. Da ist definitiv was dran. Aber: Hinter der Idee des Homeoffice (in Kombination mit flexiblen Arbeitszeiten) verbirgt sich viel mehr. Es ist die freie Einteilung von Zeit, die Möglichkeit, Arbeit und Privatleben gut zu…

Vom Abmähen der Akzeptanz

Was ist auf dem Bild zu sehen? Ich löse es gleich auf: das ist der Dorfanger in dem beschaulichen Ort, in dem ich mit meiner Familie wohne. Was macht so ein Dorfanger? In einem winzigen Ort wie unserem: Verschiedenes.   Zusammengefasst lässt es sich in zwei Schwerpunkte aufteilen. Erstens gibt es dort allerhand Feste. Zweitens, und das ist mit großem Abstand die Primärnutzung: es ist der Bolzplatz der Dorfjugend. Quasi morgens, mittags, abends. Zumindest in den Ferien oder an freien Tagen. Aber was ist nun dieser komische Streifen in der Mitte? So groß und breit, dass er den Dorfanger in zwei Teile teilt? Und genau das ist der Punkt. Das wusste kein Mensch. Zumindest keiner der Benutzer. Das ist keine Hypothese, ich habe gefragt. Bei mir wohnen zwei Benutzer der Kategorie „Primärnutzer“. Veränderungen „von außen“ führen zu Ablehnung Das lässt also nur folgenden Schluss zu: irgendwo sitzt ein Stratege, der den Willen und das Budget hatte eine dermaßen einschneidende Veränderung in ein hervorragend laufendes System zu veranlassen. Ohne vorher die Benutzer zu fragen. Ich habe seit dieser strategischen Implementierung des ominösen Mittelstreifens keine Primärnutzung mehr beobachten können. Im Gegenteil, ich hatte Gelegenheit Rücksprache mit zwei Primärnutzern zu halten, es wird hart an einem Workaround gearbeitet. Die Parallelen schon erkannt? Es wird noch besser! Nach einigen Tagen wurde der ominöse Streifen grün! Viel schneller und anders als die Rasenfläche drumrum! Blumen womöglich. Aaaah, sagten sich einige Gelegenheitsbenutzer, meist zwar aus einem ganz anderen Fachbereich als die Primärnutzer, aber mit mit einer deutlich,…

Premiere – Das Adoption Lab für Microsoft Teams

Premierenfeier am 25.07. bei der parameta Projektberatung GmbH für unser neuestes Format: Das „Adoption Lab“ für Microsoft Teams. Und wir haben es uns nicht leicht gemacht. Zum einen bietet die parameta Ihren Kunden selbst extrem hochklassige Beratungsleistung im Bereich Projektmanagement, zum anderen aber sind sie Office 365-Nutzer der ersten Stunde seit mehr als vier Jahren. Die Frage von Dr. Michael Streng an uns war einfach: „wie können wir aus Office 365 noch mehr für uns rausholen?“. Das Format „Adoption Lab“ funktioniert in drei Blöcken, die im Rahmen eines Tages vor Ort mit einer Gruppe von 9 bis 16 Teilnehmern durchlaufen werden:  Block 1: Das Format Adoption Mining. In 2 Stunden durchleuchten wir mit diesem analogen Workshopformat die tägliche Arbeit der Teilnehmer, mit allen Höhen und Tiefen. Kern sind die beiden Fragen „Was nervt mich regelmäßig bei meiner Arbeit“ und „Was gefällt mir regelmäßig bei meiner Arbeit“. Auf diese Weise sammeln wir in den zwei Stunden in der Regel über 100 Einzelfälle, die immer feiner beschrieben werden und nach Nutzwert verdichtet werden müssen. Block 2: Die Fälle mit dem größten Nutzwert für die Teilnehmer werden in Themenbereiche geclustert. Dabei zeigen sich die ersten Synergien im Team, aber auch Widersprüche, wie einzelne Themen der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team wahrgenommen und gelebt werden. Je nach Umfang werden 1 bis 3 dieser Themen mit allen Teilnehmern diskutiert, wie genau die Abläufe sind, welche Tools dabei zum Einsatz kommen, wo der eigentliche Nerv/die eigentliche Freude entsteht. Mit Blick in die bestehenden Systeme! Block 3:…

Die Bedeutung von Achtsamkeit im Kontext von „New Work“

Die meisten Bestrebungen im Kontext von Bestrebungen rund um den „modernen oder digitalen Arbeitsplatz“ sind geprägt von einem äußeren Handlungsdruck, nicht aus dem Wunsch heraus, sich verändern zu wollen. Es greift bereits die Weisheit um sich, dass sich Menschen nicht verändern lassen, sondern nur selbst verändern können. Und dass dies der Weg zum nachhaltigen Erfolg ist. Der Effekt ist allerdings, dass das Thema New Work seit neustem nicht mehr nur (technisch) ausgerollt wird, sondern im Vorfeld lange und intensiv auf die Betroffenen eingeredet wird, bis sie in eine gewisse Resignation verfallen im Sinne „ja gut, dann gib halt her den modernen Kram. Wird schon nicht so schlimm sein.“. Das verändert nur leider überhaupt nichts. Im Gegenteil. Die Betroffenen versuchen alte Arbeits- und Verhaltensweisen möglichst gut mit rüberzunehmen. Das ist aber die größte Gefahr die Bestrebungen nachhaltig scheitern zu lassen. Wer kann das eigentlich gebrauchen? Der (vermeintliche) Nutzen von New Work wird top down formuliert und auch genauso verordnet. Hier kommt das Prinzip der Achtsamkeit ins Spiel. Nehmen wir im Kontext von New Work folgende Arbeitsdefinition von Achtsamkeit: Achtsamkeit im Kontext von New Work bedeutet die Realität der Arbeitsweisen des Einzelnen in den Vordergrund zu stellen. Mit allen Tiefen, aber auch mit allen Höhen. Und allen verbundenen Befindlichkeiten. „Wir können ja nicht jedem das Händchen halten!“ – so oder ähnlich klingt es dann aus den Reihen der Verantwortlichen. Das ist auch korrekt. Was daraus spricht ist aber die Angst überhaupt zu fragen. Denn wer Fragen stellt, auf die er die Antworten…

Neu an Bord: Der alte Hase der künstlichen Intelligenz

Wir freuen uns sehr, ihn an Bord zu wissen: Seit April 2019 begleitet uns offiziell Prof. Dr. Dr. Uwe Gill als Berater und Mentor, was uns mit Stolz erfüllt. Prof. Dr. Dr. Uwe Gill, Berater und Mentor der contexxt.ai GmbH Zu behaupten, Dr. Gill hätte die künstliche Intelligenz in Deutschland erfunden, wäre sicherlich zu weit hergeholt - tatsächlich aber hat Dr. Gill schon ein Unternehmen für Applikationsentwicklungen auf der Basis von Methoden und Verfahren der wissenschaftlichen Disziplin „künstliche Intelligenz“ zum Erfolg geführt, als das Thema selbst in universitären Fachkreisen noch lange nicht State of the Art war. Dieses Unternehmen war sowohl das erste und lange Zeit auch das einzige Systemhaus mit dem Fokus "KI" in Europa. Bereits 1994 zierte er als "Covergirl" die Wirtschaftswoche (Nr. 39, "Kuenstliche Intelligenz / In den Adelsstand"), verkaufte später sein Unternehmen an einen großen Rückversicherer und ging dann nach Japan, um dort lange Jahre an der Universität Kyoto einen Lehrstuhl für hoch-parallele Systeme und künstliche neuronale Netze innezuhaben. Nun ist Dr. Gill schon seit einigen Jahren wieder in Deutschland beheimatet, seine zahlreichen Kontakte, die sich mittlerweile über den ganzen Globus verteilen, pflegt er sehr und ist deswegen nach wie vor meist in der Welt unterwegs. Als wir Dr. Gill Anfang des Jahres unsere Mission erzählen, war er "sehr angetan, wenn nicht sogar begeistert". Mittlerweile haben wir Dr. Gill als unglaublich humorvollen Partner kennengelernt, der uns in zweierlei Aspekten unter die Arme greift: Als erfahrener Entrepreneur gibt er uns regelmäßig wertvolle Impulse zur unternehmerischen Entwicklung der…

Veränderungsprojekte, Marktzahlen und Daten

Ich bin vor kurzem bei der Recherche nach belastbaren Marktzahlen im Bereich Change Management und Veränderungsprojekte aus dem Anlass digitaler Transformationsvorhaben auf eine interessante Meinung gestoßen. Der Fachverband Change Management des BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberater) e.V. hat 2018 eine Studie erstellt, die interessante Ergebnisse zeigt. Das „Positionspapier“ der Studie ist hier erhältlich: Download PDF Vorab: „Die Change-Fitness-Studie 2018 wurde durchgeführt mit Unterstützung des BDUFachverband Change Management unter Federführung des Mitgliedes Mutaree GmbH und unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Dr. Sonja Sackmann vom Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen an der Universität der Bundeswehr in München.“ Klingt für mich durchaus fundiert. Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass noch immer viel zu wenige Veränderungsprojekte ihre Ziele erreichen, eine signifikante Mehrheit sowohl in Zeit als auch Budget übers Ziel hinausschießt, oder „ihre geplanten fachlichen Ziele nicht oder nur vollständig erreichen“.Als Hauptgründe für das gefühlte Unwohlsein von Unternehmen bei Veränderungsprojekten werden genannt: Die Vielzahl an Veränderungsthemen, das Management und veraltete Strukturen. Zusätzlich wächst aber sowohl die Dringlichkeit als auch das Bewusstsein, sich weiterentwickeln zu müssen.Dieses Bewusstsein resultiert offenbar auch in der Budgetierung von Veränderungsprojekten. Es stieg von in 2007 „nur“ 14% [des technischen Projektbudgets] auf satte 28% in 2018, wobei sich die Erfolgsquote verdoppelte. Das ist nur ein Auszug aus dem Positionspapier. Nun meine Meinung dazu: Ich kenne die Studie im Detail nicht, die Zahlen wirken wie für die Beraterbranche gemacht. Nun beschäftigt sich mein geschätzter Kollege nun schon seit vielen Jahren mit derartigen Veränderungsprozessen; ich mache das erst vergleichsweise kurze Zeit, und zwar vor allem…

Ist das digital oder kann das weg?

Wir sind wieder bei Microsoft zu Gast. Es macht uns große Freude, wir sind gerne dort. Heute wieder zu einem Webcast, Thiemo Laubach geht zusammen mit Judith Schmitz, Customer Success Management der Microsoft Deutschland, der Frage nach: „Ist das digital oder kann das weg?“ Veränderungen sind unbequem. Daher reagieren Mitarbeiter oft nicht begeistert, wenn die IT mal wieder ein neues Tool einführt. Mit Office 365 holen sich Unternehmen ein riesiges Potenzial ins Haus, um… – ja, wozu eigentlich? Viele bringen die entscheidenden Mehrwerte nicht auf die Schreibtische. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sind Sie bei uns richtig. Diese Session setzt sich mit den teilweise bitteren Erfahrungen aus Kundensituationen auseinander und zeichnet daraus nicht das rosarote Bild des idealen Kulturwandels, sondern gibt Ihnen konkrete Maßnahmen an die Hand, die sich im kulturellen Kontext deutscher Unternehmen als realisierbar herausgestellt haben. Live: Donnerstag, 24. Januar 2019, 10:00 – 11:00 Uhr Der Webcast kann live oder später nach Anmeldung hier bewundert werden: https://resources.office.com/de-de-landing-DE-M365MD-WBNR-FY19-01Jan-17-Microsoft-Office-365-Webinar-Ist-das-digital-oder-kann-das-weg-MCW0010110.html?wt.mc_id=AID747585_QSG_PD_SCL_288109

Erfahrungsbericht – Digital Adoption bei den Stadtwerken Münster

Die Stadtwerke Münster sind sicherlicher ein Vorreiter bei der Einführung digitaler „Produkte“. Wir waren bei Microsoft in München eingeladen – Thiemo Laubach hatte die Gelegenheit, mit Fabian Badersbach, Verantwortlicher Programmmanager für die „Zusammenarbeit digital“, im Webcast über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungen bei einem derartigen Veränderungsvorhaben zu diskutieren. Mittwoch, 23. Januar 2019, 11:00-11:45 Uhr „Alle Mitarbeiter sollen ihre Aufgaben und Ideen zu ihrer eigenen Zufriedenheit besser erfüllen können“ – unter diesem Motto verfolgen die Stadtwerke Münster ihr Programm zur digitalen Transformation der Zusammenarbeit. Fabian Badersbach von den Stadtwerken Münster ist als Programm-Verantwortlicher für eine erfolgreiche Umsetzung der „Zusammenarbeit Digital“ verantwortlich. In diesem interaktiven Webcast Format berichtet er aus erster Hand von Ausgangslage, Erfolgsfaktoren, unerwarteten Schwierigkeiten und innovativen Lösungsansätzen. Als Interview-Partner steht ihm Thiemo Laubach vom Microsoft Partner digitoxx zur Seite, der das Konzept entwickelte und das Programm von Anfang an begleitet. „Zusammenarbeit Digital“ steht und fällt mit der Akzeptanz der Mitarbeiter. Wie es gelingt, den Mehrwert von Microsoft Office 365 für alle Anwender nutzbar zu machen, warum die aktive Begleitung der Kollegen wichtig ist, und durch welche Analysen die Freischaltung der verfügbaren Tools zeitlich geplant werden kann – erfahren Sie in diesem Webinar. Der Webcast ist (auch jetzt noch) hier anzusehen (nach Anmeldung): https://resources.office.com/de-de-landing-DE-M365-WBNR-FY19-01Jan-23-Office-365-Webinar-MCW0011057.html?wt.mc_id=AID758478_QSG_308986

Aber wenn’s kaputt geht haben Sie das Problem, nicht ich!

Das Verständnis von Dienstleistung in Deutschland ist grausig. Die Situation, in der dieser Satz fiel, konnte ich eben aus 8 Meter Entfernung beobachten. Was war wohl die Situation? Ein kleines Quiz:  Die IT-Fachkraft, der einem Kollegen in der Buchhaltung erklärt, dass sein Kaffee zu dicht am Notebook steht? Der IT-Berater, der dem Kunden beibringen will, dass sich der Prozess so nicht im System abbilden lässt? Der CIO, der dem Leiter HR klarmachen will, dass er die Verantwortung trägt, wenn er nicht auf seine Empfehlung hört? Na? Wer traut sich? Hmmmmmm… Eher 2 oder eher 3… Ich mache es kurz: keines davon. Ich sitze in einer Bäckerei. Ein Kunde möchte sein übliches Brot, etwas dünner geschnitten, ebenfalls wie üblich. Der Dialog ging sinngemäß.  „Ich hätte gerne mein Doppelback. Ein bisschen dünner als auf 14 bitte.“ „Ja gerne, aber schneiden kann ich nicht.“ „Wieso, da ist doch die Maschine?“ „Ja, ich meine, das geht mit dem Brot nicht.“ „Aber wieso, das lasse ich doch immer schneiden?“ „Ja, ich meine, das geht jetzt gerade mit dem Brot nicht.“ „Ach so? Aber die Kollegin hat doch gerade ein Brot mit der Maschine geschnitten?“ „Ja, ich meine das geht gerade mit dem Brot nicht, weil es noch warm ist. Dann kann es beim Schneiden kaputt gehen.“ „Ach so. Machen sie mal trotzdem, habe ich doch immer so.“ „Gut, aber wenn’s kaputt geht, haben Sie das Problem, nicht ich!“ Daran lassen sich zwei Dinge festmachen, die mich im aktuellen Marktgeschehen zum Thema Digitalisierung regelmäßig zum Kopfschütteln…

Die E-Mail ist tot. Lang lebe die E-Mail!

Ein symptomatisches Beispiel aus der Beratungspraxis, wo großes Potenzial für Veränderung auf der Strecke bleibt. Der Fall: Pilotiert wird ein Chat basiertes Zusammenarbeitstool neuster Bauart aus dem Hause Microsoft. Interdisziplinäres Team, Externe sind auch beteiligt. Fokus auf zentrale Ablage von Unterlagen, asynchrone fachspezifische Diskussionen und ein Ort für Protokolle und unstrukturierte Informationen. O-Ton der Projektleiterin: „Die Zeit für das Onboarding heute Morgen habe ich über den Tag schon doppelt eingespart.“. Lasse ich mal so stehen! Nun fragt ein Teammitglied, wo er denn die Benachrichtigungseinstellungen feiner definieren könne. Dann wüsste er, wenn es eine Änderung gibt und könne darauf reagieren. Von der Sache her eine normale Frage. Aber leider auch extrem symptomatisch für die Veränderungsresistenz in den Köpfen. Es geht nicht darum zu pilotieren, wie man alte Arbeitsweisen in einem neuen Tool abbildet. Es geht darum neue Arbeitsweisen zu fördern! Veränderte Ergebnisse erfordern verändertes Verhalten. Im Rahmen der Digitalisierungsoffensiven im Kontext „Modern Workplace“ ist davon aktuell noch wenig zu sehen. Was lernen wir aus diesem Beispiel?  Eingefleischten Verhaltensweisen ist extrem schwer beizukommen. Je eingefleischter, desto veränderungsresistenter reagiert der Betroffene Die Gefahr, dass der Betroffene diese eingefleischten Verhaltensweisen auf völlig andere Kontexte zu übertragen versucht ist sehr hoch. Und sind sie erstmal dort angekommen… viel Spaß Wandel muss frühzeitig und nachhaltig geplant sein! Faustregel: wenn die IT oder der Implementierungsdienstleister schon da war, dann ist der Zeitpunkt schon zu spät.