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Veränderungsprojekte, Marktzahlen und Daten

Ich bin vor kurzem bei der Recherche nach belastbaren Marktzahlen im Bereich Change Management und Veränderungsprojekte aus dem Anlass digitaler Transformationsvorhaben auf eine interessante Meinung gestoßen. Der Fachverband Change Management des BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberater) e.V. hat 2018 eine Studie erstellt, die interessante Ergebnisse zeigt. Das “Positionspapier” der Studie ist hier erhältlich: Download PDF Vorab: “Die Change-Fitness-Studie 2018 wurde durchgeführt mit Unterstützung des BDUFachverband Change Management unter Federführung des Mitgliedes Mutaree GmbH und unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Dr. Sonja Sackmann vom Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen an der Universität der Bundeswehr in München.” Klingt für mich durchaus fundiert. Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass noch immer viel zu wenige Veränderungsprojekte ihre Ziele erreichen, eine signifikante Mehrheit sowohl in Zeit als auch Budget übers Ziel hinausschießt, oder „ihre geplanten fachlichen Ziele nicht oder nur vollständig erreichen“.Als Hauptgründe für das gefühlte Unwohlsein von Unternehmen bei Veränderungsprojekten werden genannt: Die Vielzahl an Veränderungsthemen, das Management und veraltete Strukturen. Zusätzlich wächst aber sowohl die Dringlichkeit als auch das Bewusstsein, sich weiterentwickeln zu müssen.Dieses Bewusstsein resultiert offenbar auch in der Budgetierung von Veränderungsprojekten. Es stieg von in 2007 „nur“ 14% [des technischen Projektbudgets] auf satte 28% in 2018, wobei sich die Erfolgsquote verdoppelte. Das ist nur ein Auszug aus dem Positionspapier. Nun meine Meinung dazu: Ich kenne die Studie im Detail nicht, die Zahlen wirken wie für die Beraterbranche gemacht. Nun beschäftigt sich mein geschätzter Kollege nun schon seit vielen Jahren mit derartigen Veränderungsprozessen; ich mache das erst vergleichsweise kurze Zeit, und zwar vor allem…